Ausflugziel Schorfheide Museum in Groß
Schönebeck
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| Schloss
Groß Schönebeck |
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Groß
Schönebeck - auch Tor zur Schorfheide genannt - liegt am Südrand
der Schorfheide. Die askanischen Markgrafen Otto II. und
Albrecht der Bär, errichteten
hier während ihrer Regierungszeit 1205
- 1220 eine Burg als Wehranlage. Die quadratisch angelegte
Burg war aus Holz mit einem Fundament aus Feldsteinen und von einem
Wassergraben umgeben. Einer der Vasallen des askanischen Markgrafen,
Conrad von Schönebeck, war vermutlich der Begründer des Ortes Groß-Schönebeck.
Die Burg wurde genutzt zu Staatsgeschäften, Festlichkeiten und
Jagdaufenthalte in der Schorfheide. Nachdem 1627 die Burganlage völlig
zerstört wurde, erfolgte auf den Überresten der Burg der Aufbau |
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des Schlosses im Stil des Frühbarock. 1722
erarbeitete König Friedrich Wilhelm der I. auf Schloss
Groß-Schönebeck die Grundzüge einer neuen Verwaltungsstruktur
für Preußen. Mit dem Bau des Jagdschlosses Hubertusstock 1847
verlor das Schloss jedoch an Bedeutung. Letzter Prominenter Gast
war der spätere Deutsche Kaiser Wilhelm II. als Kronprinz. Die
nächsten 100 Jahre diente das Schloss als Wohnraum für
Oberförster- und Forstmeister der Schorfheide und ab den 70er
Jahren des 20. Jahrhunderts als Kulturhaus der Forstarbeiter.
Seit 1991 beherbergt es das Schorfheide-Museum, in dem die
wechselvolle Geschichte des Ortes und der Schorfheide genauer
erforscht werden kann. Mehr
Fotos und wissenswertes auf
schorfheide.info. |
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